Kurzzeitvermietung

Der größte Unterschied zwischen Kurzzeitvermietung und klassischer Vermietung ist die Mietdauer. Während Kurzzeitvermieter ihr Objekt für maximal sechs Monate vermieten dürfen, beträgt die Vertragsbindung bei der klassischen Vermietung – je nach Vertragsart – mindestens 15 Monate.

Mietverträge & Laufzeiten

  • Befristeter Mietvertrag: Die Mindestbefristung beträgt drei Jahre. Danach besteht die Möglichkeit zur Verlängerung des Vertrags. 
  • Unbefristeter Mietvertrag: Die Anmietung kann seitens des Mieters nach frühestens einem Jahr – unter Einhaltung einer dreimonatigen Kündigungsfrist – gekündigt werden. 

Mietverträge & Kündigung in der Kurzzeitvermietung 

Bei Kurzzeitmieten ist die maximale Befristung von sechs Monaten vertraglich festzuhalten. Nach Ablauf der festgehaltenen Frist wird das Vertragsverhältnis automatisch beendet, ohne dass eine Kündigung notwendig ist.

Kurz gesagt: Kurzzeitvermietung ist kurz- und mittelfristig (maximal sechs Monate), klassische Vermietung langfristig. 

Rechtsangelegenheiten

Sonderfall Kurzzeitvermietung: Die touristische oder berufliche Kurzzeitvermietung mit einer Dauer von bis zu sechs Monaten stellt eine Ausnahme vom Mietrechtsgesetz dar und unterliegt dem Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuch (ABGB).

Unter die Rechtsangelegenheiten fällt auch die Frage des Wohnsitzes. Kurzzeitvermieter können grundsätzlich nur einen Nebenwohnsitz zur Vermietung anmelden.